Das Zürcher Oberland ist durch eine abwechslungsreiche Hügellandschaft geprägt, die sich vom Greifen- und Pfäffikersee bis zum Tössbergland im Osten erstreckt. Es zeigt eine einzigartige Verbindung aus offenen Wiesen, bewaldeten Höhenzügen, sanften Drumlinhügeln und Moorgebieten, die für den Schweizer Mittellandraum selten in dieser Ausprägung vorkommen. Die Gegend bietet mit dem Schnebelhorn (1’291 m), dem Bachtel (1’115 m), dem Hörnli (1’133 m) und zahlreichen weiteren Aussichtspunkten einen beeindruckenden Weitblick auf die Alpen, den Zürichsee und bis hin zum Bodensee und Schwarzwald.
Besonders die sogenannte Drumlinlandschaft zwischen Bubikon und Uster mit rund 150 länglichen Hügeln ist in der Schweiz einzigartig und wird durch zahlreiche Moorbiotope ergänzt. In diesen strukturreichen Naturgebieten liegen trockene, bewaldete Höhen dicht neben feuchten, oft vermoorten Senken – Lebensräume für seltene Pflanzen- und Tierarten. Die Seen und Moore stehen seit Jahrzehnten unter Naturschutz und prägen das Erholungs- und Landschaftsbild der Region massgeblich.
Im Zürcher Oberland nimmt der Wald einen großen Flächenanteil ein. Dauergrünland (Wiesen und Weiden) dominiert das Landschaftsbild vor allem im Osten, während im Westen vermehrt bewirtschaftete Ackerflächen zu finden sind. Ruhige Talschaften wie das Tösstal, weitläufige Bauernwiesen, ursprüngliche Wälder und alpine Blumenpracht laden zu zahlreichen Freizeitaktivitäten ein und machen den besonderen Naturcharakter dieser Region aus.