Wirtschaft und Innovation

Die Region ist nicht nur ein beliebter Wohn- und Ferienort, sondern auch wirtschaftlich stark aufgestellt. Mittelständische Betriebe, innovative Start-ups und traditionelle Handwerksbetriebe prägen das Wirtschaftsbild. Die Nähe zur Stadt Zürich und eine hervorragende Verkehrsanbindung machen das Zürcher Oberland zu einem attraktiven Standort für Unternehmen und Pendler.

Industrielle Wurzeln
Die Region wurde im 19. und frühen 20. Jahrhundert von Spinnereien und Webereien entlang des Aabachs geprägt, dessen konstante Wasserkraft den Aufstieg zum Textilzentrum begünstigte. Entlang alter Fabrikareale und Kleinkraftwerke ist diese Epoche bis heute sichtbar und bildet die Basis für spezialisierte Nachfolgeindustrien.


Hightech-Nischen heute
Aus der Textiltradition sind globale Qualitäts- und Sensortechnik-Leader wie Uster Technologies in Uster und Loepfe Brothers in Wetzikon hervorgegangen, die mit Mess- und Garnreinigungssystemen eine weltweite Nische dominieren. Parallel dazu prägen Industrie- und Techunternehmen wie Mettler Toledo (Greifensee), Reichle & De-Massari (Wetzikon), Belimo, Ferag und Dormakaba das Profil als Exportregion für Medium- und Hightech-Produkte.


Wirtschaftszentren der Region
Wetzikon gilt als treibende Wirtschaftskraft mit rund 1’800 Firmen und etwa 14’000 Beschäftigten, getragen von einem Branchenmix aus Mechatronik, Elektronik, Metallverarbeitung und Dienstleistungen. Uster ergänzt als Standort mit grossen Arbeitgebern wie Uster Technologies sowie einer starken Dienstleistungs- und Bildungsbasis die wirtschaftliche Dichte der Region.


Standortvorteile
Die Nähe zu Zürich, Winterthur, Rapperswil und dem Flughafen sowie die Einbindung in die S-Bahn sorgen für kurze Wege und hohe Markt- und Talentnähe. Renommierte Hochschulen (ETH/Universität Zürich, ZHAW, OST) liegen in Reichweite und verstärken Wissenstransfer und Innovationspipeline.